Berechnung der Wärmebrücken
Eine Extraseite möchten wir der Berechnung der Wärmebrücken widmen.
Zu Beginn unserer Berechnungen mit dem PHVP2002 sind wir von der Annahme des wärmebrückenfreien Bauens ausgegangen. Dies hat zur Folge, dass ein Pauschalwert für die Wärmebrücken in den Berechnungen berücksichtigt wird.
Beispiel einer unserer Wärmebrücken
Je mehr wir uns jedoch mit den Details der Passivhauskonstruktion beschäftigten, desto sinnvoller erschien es die Wärmebrücken einzeln zu berechnen.

Mit Hilfe eines 2D-FEM Programms werden die Wärmeströme durch die Bauwerkskonstruktion im Bereich der Wärmebrücken berechnet. Mit den angenommenen Wärmeströmen durch das Regelbauteil (ohne Einfluss einer Wärmebrücke) lässt sich die Differenz und damit der Wärmedurchgangskoeffizient (Y-Wert) bestimmen. Anschließend müssen die Y-Werte nur noch im PHPP mit ihrer jeweiligen Länge eingegeben werden.

Die einzelnen Wärmedurchgangskoeffizienten (Psi-Werte) wurden ebenfalls durch die RiVi-Tech Engineering berechnet. Die Berechnungen und Ergebnisse könnt ihr nachfolgend finden: