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Besonderheiten
Zu den Erschwernissen unseres Vorhabens, ein Passivhaus zu realisieren, zählt zum einen die Lage auf einem Nordhang. Die Hauptaussicht geht nach Norden, die man auf jeden Fall nutzen möchte. Das widerspricht der sonst üblichen Anforderung einer Südausrichtung. Zum anderen bringt die geografische Lage Eupens - in einer der höchstgelegenen Regionen Belgiens - ungünstige klimatischen Bedingungen mit sich. Beides erforderte zwar viele Optimierungsschritte am Entwurf des Hauses und dazugehörige energetische Berechnungen, stellt jedoch kein Hindernis dar, unser Haus als Passivhaus zu planen.
![]() Orientierung des Grundstücks
So haben wir uns nicht entmutigen lassen und unseren ersten Entwurf mit Hilfe des kostenlosen Passivhaus Vorprojektierungspakets PHVP2002 grob durchgerechnet. Mit dessen Hilfe konnten wir bereits feststellen, welche Probleme die gewünschte maximale Verglasungsfläche im Norden mit sich bringt. Uns wurde schnell klar, dass wir hier einen Kompromiss finden mussten.
Eine zweite Besonderheit wurde uns erst während der Eingabe in das PHPP2007 bewusst. Bei einem Vergleich mit dem Haus unserer Freunde - das von den Abmessungen her dem unseren ähnelt - stellten wir einen um 165kWh/a (entspr. mehr als 1kWh/m²a) höheren Heizwärmebedarf fest, der alleine auf den anderen klimatischen Bedingungen in Eupen, am Fuße des hohen Venns basiert. ![]() Entfernung Eupen - Wassenberg
Diesen doch schon bedeutenden Mehrbedarf an Heizwärme mussten wir durch erhöhte Dämmung und nochmals optimierte Fenstergrößen und -ausrichtung wettmachen.
Auf den Seiten „PHPP2007 Berechnung" gehen wir an den entsprechenden Stellen auf die Besonderheiten ein. |